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Megalithgräber, Schalensteine, Menhire und Steinkreise in Brandenburg und Berlin / Deutschland Diese Zusammenstellung umfasst aktuell 52 Megalithgräber (einschließlich Steinkisten) in sehr unterschiedlichem Erhaltungszustand, 4 Steinkreise (Umfassungen von Grabhügeln). 9 Schalensteine (Näpfchensteine). Nur wenige neolithische Megalithgräber (Großsteingräber, Hünengräber) befinden sich im heutigen Brandenburg noch in einem sehr guten Zustand. Gelegentlich ist dieser auch das Resultat von mehr oder weniger starken Rekonstruktionen. Anzumerken ist hier jedoch, dass die Steinkammern ursprünglich garnicht sichtbar, sondern überhügelt waren. Der weitaus überwiegende Teil der Megalithgräber ist deutlich bis stark zerstört. Es fehlen einige bis viele Steine, am Ort verbliebene Steine sind oft abgekippt oder verlagert. Aufgenommen als noch in Resten vorhanden und erkennbar wurden auch Anlagen, bei denen lediglich noch ein letzter Stein und/oder nur noch ein Erdhügel vorhanden ist. Sie befinden sich zwar an der Grenze zur Einstufung als "entfernt", sind jedoch meist in dem Standardwerk von Sprockhoff mit einer Beschreibung aufgeführt. Aufgenommen wurden auch Steinkisten, die ins Neolithikum bis in die ältere Bronzezeit zu stellen sind. Der Übergang zu Dolmen ist fließend. Aus Brandenburg sind keine echte Menhire bekannt. Steinkreise / Menhiranlagen sind eine heterogene Gruppe, zu der hier auch kreisförmige Umfassungen nicht mehr vorhandener, wahrscheinlich bronzezeitlicher Grabhügel gehören. Bei den Schalensteinen (Näpfchensteinen) werden hier diejenigen separat aufgeführt, die heute kein Bestandteil von Megalithgräbern sind. Bei einem Teil könnte es sich ursprünglich um Deck- oder Tragsteine von nicht mehr existierenden Megalithgräbern handeln. Andere lassen sich bronzezeitlichen Anlagen zuordnen. Fast alle Schalensteine sind heute verlagert, der ursprüngliche Zusammenhang ist nur noch selten bekannt oder festzustellen. Zur besseren Orientierung sind die Megalithgräber, Menhire, Schalensteine, Steinkreise und sonstigen Kultsteine nach den heutigen Kreisen und Gemeinden in Brandenburg sortiert (Stand 2025), grob von West nach Ost und Nord nach Süd. Die Nummern nach Sprockhoff sind in eckigen Klammern angegeben. Berlin wird hier mit aufgeführt und nicht separat behandelt, da es hier lediglich drei Schalensteine gibt. Alle Beschreibungen zum Zustand der Anlagen, Hinweis- und Informationsschildern sowie der Erreichbarkeit der Anlagen beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Besuches. Dies kann sich in der Folgezeit geändert haben und muss nicht dem aktuellen Zustand entsprechen. |
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