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Plagionit
Formel: Pb5Sb8S17
Typlokalität: Jost-Christian-Zeche, Wolfsberg, Harz, Sachsen-Anhalt
Erstbeschreibung:
G. Rose (1833) Poggendorffs Annalen der Physik und Chemie 28, 421
Plagionit. Jost Christian-Zeche, Wolfsberg, Harz, Sachsen-Anhalt. Bildbreite 33 mm. Sammlung und Foto Thomas Witzke.
ZINCKEN beschrieb 1831 „ein neues Spiessglanzerz“ in schwärzlich-bleigrauen Kristallen von der Jost-Christian-Zeche bei Wolfsberg, das Gustav ROSE (1833) genauer untersuchte und Plagionit nannte. Das Mineral tritt in dicktafeligen bis kurzsäuligen Kristallen in Drusen auf derbem Plagionit und Quarz auf. Plagionit kristallisiert im monoklinen System. Gustav ROSE nahm nach den Analysen seines Bruders Heinrich ROSE die Formel Pb4Sb6S13 an.
ROSE benannte das Mineral nach dem griechischen Wort plagios = schief, „wegen des schiefen Winkels seiner Axen und seiner schiefen Form überhaupt“.
Literatur:
ROSE, G. (1833) Poggendorffs Annalen der Physik und Chemie 28, 421
ZINCKEN, C. (1831): Ueber ein neues Spiessglanzerz.- Poggendorffs Annalen der Physik und Chemie 22, 492
Chemische Analyse von Plagionit (in Masse-%)
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Plagionit, von Wolfsberg (ROSE, 1833) |
Plagionit, theoretische Zusammensetzung |
| S |
21.53 |
17.11 |
| Sb |
37.94 |
39.99 |
| Pb |
40.52 |
42.89 |
| Summe |
99.99 |
100.00 |
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