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SACHSEN-ANHALT


Manganit


Formel: MnOOH, monoklin

Typlokalität: Ilfeld bei Nordhausen, Harz, Thüringen

Erstbeschreibung:
WESTFELD, C.F.G. (1767): Von dem Braunsteine.- Mineralogische Abhandlungen, Erstes Stück. Göttingen und Gotha, Bey J.C. Dieterich, p. 1-23
     (als "krystallisierter Braunstein")
MOHS, F. (1824): Grundriss der Mineralogie, vol. II, p. 488-489
     (als "Prismatoidisches Mangan-Erz")

Benennung:
HAIDINGER, W. (1828): Mineralogische Beschreibung der Manganerze. I. Prismatoïdisches Manganerz, Manganit. II. Pyramidales Manganerz, Hausmannit. III. Untheilbares Manganerz, Psilomelan. IV. Brachytypes Manganerz, Braunit. V. Prismatisches Manganerz, Pyrolusit.- Poggendorffs Annalen der Physik und Chemie 14, 197-211
     (als "Manganit")




Manganit-Kristalle. Ilfeld, Harz, Thüringen. Größe der Stufe 11,5 cm. Sammlung und Foto Thomas Witzke.


 
         Der Braunstein

Verschiedene Manganminerale sind unter der Sammelbezeichnung "Braunstein" schon sehr lange bekannt gewesen und wurden bei der Glasherstellung zum Entfärben genutzt. Einzelne Spezies wurden hier jedoch nicht oder nicht eindeutig getrennt. Die ähnliche Zusammensetzungen und Eigenschaften machten eine Unterscheidung zum Teil auch sehr kompliziert. Eine andere, sehr alte Bezeichnung, deren ursprüngliche Quelle bisher nicht zu ermitteln war, ist "magnesia nigra" = schwarzes Magnesia, nach dem Vorkommen in der Region Magnisia in Griechenland. Dort kommen auch Magnesiumcarbonate vor, das (natürliche oder behandelte ?) Material wurde "magnesia alba" = weißes Magnesia genannt, was zu der Verwirrung um die Namen Magnesium und Mangan geführt hat. Auch der Magnetit leitet seinen Namen von dieser Region ab.

Bereits der bekannte mittelalterliche Gelehrte und Bischof ALBERTUS MAGNUS (um 1200 – 1280) kannte das Material und seine Verwendung und führt es in seinem etwa 1260 verfassten Manuskript De mineralibus auf:
"MAGNESIA quem duidam magnosiam vocant, lapis est niger quo frequenter utuntur vitrarii: hic lapis distillat et fluit in magno et forti igne, et non aliter: et tunc immixtus vitro ad puritatem vitri deducit substantiam."
Die Übersetzung lautet etwa:
"MAGNESIA, das einige Magnosia nennen, ist ein schwarzer Stein, den oft Glasmacher benutzen: dieser Stein schmilzt und fließt in großem und starkem Feuer, sonst nicht: und dann entfernt das Unmischbare dem Glas eine Substanz und reinigt das Glas."

Mindestens seit dem 16. Jahrhundert ist auch die Schreibweise manganese für den Braunstein nachweisbar. So findet sie sich z.B. bei Andreas CÆSALPIN 1596 in seinem Werk "De metallicis Libri III".


         Was ist Braunstein ?

Die Zusammensetzung von Braunstein blieb lange rätselhaft. Die ersten Angaben zur chemischen Zusammensetzung stammen wahrscheinlich von dem deutschen Arzt und Chemiker Johann Friedrich HENCKEL (auch HENKEL geschrieben). Er hält 1725 in seinem Werk "Pyritologia, Oder Kieß-Historie" den Braunstein für ein Eisenerz:
"Im Grunde ist diese Berg-Art nichts anders, als ein Eisen-Ertz, so aber nicht viel, auch wegen seiner unartigen Beymischung nicht das beste Eisen geben will."

Der schwedische Naturforscher Carl Nielsson LINNÆUS, später als Carl von LINNÉ geadelt, veröffentlichte ab 1735 sein "Systema Naturæ", in dem er die drei Naturreiche der Minerale, Pflanzen und Tiere systematisch behandelte. Der Braunstein findet sich hier unter den Eisenmineralen: "♂ ollaris è centro radiati Zincei, extus puculati. Magnesia. Brunsten." Das Zeichen ♂ ist das alchemistische Symbol für Eisen. Schwer zu deuten ist, was LINNÆUS mit dem strahlenförmigen Zink meint. Auch in folgenden Auflagen findet sich der Braunstein unter den Eisenmineralen, die Bemerkung zum Zink fehlt jedoch.

In einer umfangreichen Untersuchung fand dagegen 1740 der preussische Chemiker Johann Heinrich POTT (1692-1777), dass Braunstein kein Eisen enthält, sondern dass aus ihm eine Reihe von Salzen hergestellt werden können, die sich von Eisensalzen durch ihren Farbwechsel der Lösungen unterscheiden. Er nahm an nach seinen Versuchen an, dass der Braunstein eine alkalische Erde enthält.

Axel von CRONSTEDT stellte 1758 den Braunstein aufgrund der chemischen Eigenschaften in ein eigenes Geschlecht (in der deutschen Übersetzung von Morten Thrane BRÜNNICH von 1770):
"Braunsteinsarten. Magnesiae.
Diese Braunsteine [...] sind zum Theil von den Steinbeschreibern unberührt gelassen, theils aber unter die Eisenerze gezählt worden. Ich habe aber nicht nur nach anderer, sondern auch nach eigenen Versuchen, da aus denselben kein Metall, als höchstens zwey bis drey pro Cent Eisen, und bisweilen etwas weniges Zinn herauszubringen ist, geglaubt, daß der übrige Bestandtheil derselben für eine besondere Erdart, die ein eigenen Platz verdienet, anzusehen sey, zum wenigsten so lange, als mehr entscheidendes Licht hierinnen fehlet ..."
Die Vermutung von CRONSTEDT, dass hier eine neue Substanz vorliegen könnte, sollte sich einige Jahre später als richtig erweisen.

Christian Friedrich Gotthard WESTFELD beschäftigte sich 1767 mit der chemischen Untersuchung von drei Braunsteinarten. Er fand "Die Bestandtheile des Braunsteins sind also Alaunerde, Eisentheile, und brennbares Wesen". Die Alaunerde machte er für die Entfärbung des Glases verantwortlich, wenn der Braunstein in geringen Mengen zugegeben wird, und das Eisen für die Amethystfärbung des Glases bei größeren Zusätzen. Auch wenn seine chemische Untersuchung ein Fehlschlag war, ist WESTFELD wahrscheinlich der Erste, der versucht, die Entfärbung des Glases durch Braunstein auf wissenschaftlicher Basis zu erklären.

Carl von LINNÉ stellt 1770 in seinem "Systema Naturæ" in der 12. Auflage das "Magnesia, Brunsten" nicht mehr zu den Eisenmineralen, sondern zusammen mit "Plumbago" (= Molybdänit) und "Spuma lupi, Wolfram" (= Wolframit) unter die "Minerae. Metalla. Molybdaenum.", also unter die Molybdän-Minerale. Er vermutet hier ein nicht schmelzendes Metall, möchte aber die Idee eines neuen Metalls nicht einführen, bevor ein Regulus erhalten werden kann. LINNÉ ist aber weiterhin der Meinung, dass zumindest ein gewisser Teil Eisen enthalten ist, da er es als "Molybdænum tritura atra. ♂." bezeichnet.

Zu einem sehr ungewöhnlichen Ergebnis kommt der französische Mineraloge und Chemiker Balthazar Georges SAGE. Er will im Braunstein als Hauptbestandteil Zink gefunden haben. Danach ordnet Jean-Baptiste Luis ROMÉ de L'ISLE 1772 ihn in seiner Systematik unter den Zinkerzen neben der Zinkblende ein. Von SAGE sind eine Reihe von Fehlanalysen bekannt.


         Die Entdeckung eines neuen Metalls

Die Arbeiten von POTT, CRONSTEDT und LINNÉ machten deutlich, dass es sich bei dem Braunstein um ein sehr interessantes Material handelt, in dem vermutlich etwas Neues entdeckt werden kann, vielleicht sogar ein neues Metall. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass man sich um 1770 in Schweden, dem damaligen Zentrum chemischer Analysen von Mineralen, mit dem Braunstein intensiver beschäftigte.

Die Angaben in der Literatur zur Entdeckung des Metalls sind zum Teil widersprüchlich und schwer nachzuvollziehen. Vielfach, und auch schon im 18. Jahrhundert, wird der schwedische Chemiker Johann Gottlieb GAHN (1745-1818) als Entdecker des Mangans und das Jahr 1774 genannt. Gelegentlich wird die Entdeckung auch Carl Wilhelm SCHEELE zugeschrieben. Letzteres ist eindeutig unzutreffend, auch wenn SCHEELE 1774 eine bedeutende Arbeit über den Braunstein verfasst hat. GAHN hat leider von seinen Arbeiten selber kaum etwas publiziert, so gibt es auch keine Veröffentlichung von ihm zum Mangan.

Die eigentliche Entdeckung des Metalls ist jedoch dem österreichischen Chemiker Ignatius Gottfried KAIM (1746 - 1778) zuzurechnen. Er erhielt bereits 1770 als Erster einen "Braunsteinkönig". Die Reduktion bis zum Metall gelang ihm, indem er einen Teil pulverisierten Braunstein mit zwei Teilen Flussspat starkem Feuer aussetzte. Es bildete sich ein bläulichweißes, brüchiges Metall mit glänzenden Flächen. KAIM bemerkte auch die rosa Farbe der Salze. Seine Veröffentlichung dürfte der erste publizierte Bericht über das neue Metall sein. Seine Arbeit fand aber offenbar zunächst kaum Beachtung. Zusammenfassungen finden sich z.B. bei Johann Christian WIEGLEB (1791) und Georg Friedrich Christian FUCHS (1791).

SCHEELE gelang in seiner umfangreichen Arbeit über den Braunstein von 1774 keine Reduktion bis zum Metall. In einem Zusatz zu der Arbeit bemerkt Torbern Olof BERGMAN 1774, dass dessen und seine eigenen Versuche darauf hinweisen, dass es sich bei dem Braunstein nicht um eine Erdart (wozu z.B. Aluminiumoxide zu rechnen sind), sondern um einen "Metallkalk" (also ein Metalloxid, z.B. von Eisen, Cobalt, Kupfer und verwandten Elementen) handelt. BERGMAN meinte hier speziell "an das weisse Gold, Platina, zu denken, dessen Erde bisher noch nicht bekannt ist, oder an ein neues Metall, das dann wenigstens in Schwerflüßigkeit übereinstimmte."
Im gleichen Jahr, noch 1774, gelang es dann nach verschiedenen Berichten Johann Gottlieb GAHN aus dem Braunstein den "Braunsteinkönig", also einen metallischen Regulus herzustellen. Die erste Veröffentlichung dazu erscheint 1775. Torbern BERGMAN schreibt hier, dass GAHN den Regulus erhalten hat, nennt allerdings kein Jahr. Das neue Metall ist hart, zerbrechlich, weist einen körnigen Bruch auf und ist weiß. In einer späteren Arbeit von 1780 gibt er noch für das Metall eine Dichte von 6,850 an (bezogen auf Wasser = 1,000). Er liegt damit etwas niedriger als die heute bekannte Dichte des Mangans von 7,43 g/cm3.


         Manganesium, Magnesium und Mangan

In den folgenden Jahrzehnen nach der Entdeckung des Metalls waren verschiedenen Bezeichnungen in Gebrauch - Magnesium, Magnesia, Manganesium und Mangan - und die Angaben, wer welchen Namen eingeführt hat, sind zum Teil recht widersprüchlich. Auch die Unterscheidung von dem heute als Magnesium bekannten Element ist in einigen Fällen nicht klar.
Die erste Bezeichnung für das neue Metall stammt von Torbern Olof BERGMAN 1775. Er schlug den Namen "Magnesium" vor, um es von "Magnesia" abzugrenzen. Als eine weitere Begründung führt er 1780 an, dass ein Name etabliert werden soll, der analog zu anderen Metallen lautet, also eine Endung auf -um aufweist.

JOHN schreibt in einer Abhandlung über das Mangan 1807 zu der Benennung:
"In neueren Zeiten zog man den vom Albertus Magnus - de mineralibus L. II. Tract. II. Cap. XI. - schon schon angeführten Namen Manganensis - deß sich die Italiener bedienten - wieder ans Licht und bildete daraus unser jetziges lateinisches Manganesium. In Deutschen behielt man die Benennung Braunstein und zwar für das Erz als Masculinum; für das Metall aber als Neutrum.
Herr Professor Buttmann, der hinlänglich als Philosoph und Philolog bekannt ist, bewieß in einer Abhandlung, die er in der hiesigen philomatischen gesellschaft vortrug, das Fehlerhafte dieser Benennung, indem er aufmerksam darauf machte, daß man für das Wort: das Braunstein, nothwendig nur die umschriebene Form: das Braunstein-Metall brauchen könne. Er machte daher den Vorschlag, im Lateinischen zwar das Wort Manganesium beizubehalten; diese aber - da das Wort Manganes nicht allein sehr unangenehm lautet, sondern auch beim Schreiben Schwierigkeiten nachziehen könne - um 2 Silben abzukürzen, um daraus der Analogie und dem Systeme zufolge, das deutsche Neutrum: Mangan zu bilden."

Johann Friedrich Ludwig HAUSMANN bezeichnete 1813 die "Braunstein"-Minerale noch als Magnesiumoxide, ohne allerdings das heute als Magnesium bezeichnete Element zu meinen. Bis nach 1830 war der Name Manganesium in der Literatur recht üblich. Die Bezeichnung "Mangan" setzt sich nur langsam durch.

Magnesium (Mg) wurde erst 1808 durch den englischen Chemiker Humphrey DAVY dargestellt und benannt:
"These new substances will demand names; and on the same principles as I have named the bases of the fixed alkalies, potassium and sodium, I shall venture to denominate the metals from the alkaline earths barium, strontium, calcium, and magnium; the last of these words is undoubtedly objectionable, but magnesium has been already applied to metallic manganese, and would consequently have been an equivocal term."





Manganit-Kristalle. Ilfeld, Harz, Thüringen. Größe der Stufe 7 cm. Sammlung und Foto Thomas Witzke.


 

         Frühe Charakterisierungen der Manganminerale

Neben der chemischen Analyse bereitete auch die Charakterisierung der einzelnen "Braunstein"-Minerale Probleme. Zunächst wurde auch keine Unterteilung vorgenommen, sondern nur allgemein von Braunstein gesprochen. Im Mittelpunkt des Interesses stand gewöhnlich auch nicht eine mineralogische Beschreibung, sondern die Verwendung des Materials bei der Glasherstellung zum Entfärben des Glases.
Die Angaben in der Literatur des frühen 18. Jahrhunderts sind sehr spärlich. Georg Gottfried RICHTER erwähnt 1719 lediglich ein Exemplar „Braun-Stein von Schneeberg“ in seiner Sammlung, macht aber sonst keine weiteren Angaben zu dem Mineral. Auch Johann Friedrich HENCKEL geht 1725 nur kurz auf den Braunstein ein, ohne sich mit den Eigenschaften zu befassen. Vielmehr beschäftigt er sich mit der Verwendung zum Entfärben von Glas und zur Herstellung schwarzer Lasuren. HENCKEL schreibt weiter, dass der Braunstein „sowohl in Teuschland vieler Orten, z.E. bey uns im Ober-Gebürge, als auch in Toscanien, Piemont und Engeland anzutreffen“ ist.

Eine sehr kurze Beschreibung findet sich bei Johann Andreas CRAMER. In seiner "Elementa Artis Docimasticæ", der Anleitung zur Probierkunst von 1744 führt er den Braunstein unter den Eisenmineralen auf und schreibt:
"§ 394. Magnesia (germ. Brun-Stein) subtiliter hinc striis convergentibus, cæteroquin nulla certa figura, se distinguit, colore insecta ex gryseo nigro In Ferri fodinis obvia est, & ipsa Ferrum continet; sed nunquam operæ solvit pretium, ut id inde excoquatur: rapax enim est, nec, nisi, friabile Metallum, fundit."
In der deutschen Übersetzung von CRAMERs Werk durch Christlieb Ehregott GELLERT von 1746 heißt es dazu:
"§ 394. Braunstein hat eine graue, schwarze, rußige Farbe, hier und da zusammenlaufende Strahlen, und keine ordentliche Gestalt. Er bricht in den Eisengruben, und hält auch selbst Eisen, es ist aber niemals der Mühe werth, selbiges auszuschmelzen: denn es ist räuberisch, und giebt nur ein sprödes Metall."

Auch Carl LINNÆUS (1748), der den Braunstein in seinem "Systema Naturæ" wie oben schon berichtet unter den Eisenmineralen einordnete, kennt nur eine Art Braunstein:
"8. FERRUM intractabile fuscum inquinans, particulis micaceis striatis. Brunsten.
Ferrum mineralisatum, minera fuliginea manus inquinante, quæ sparsis striis convetgentibus constat. W. 269.
Magnesia. Vulgo.
Locus: Germania."

Axel von CRONSTEDT nimmt 1758 erstmals eine Unterteilung des Braunsteins bzw. der Magnesia in mehrere Minerale vor. Die Zuordnung zu heute bekannten Mineralen oder auch nur Mineralgruppen ist jedoch größtenteils problematisch oder unmöglich. CRONSTEDT unterscheidet hier (in der Übersetzung von BRÜNNICH, 1770):
"Magnesia wird gefunden
1) Weich und zerreiblich. Magnesia friabilis, terriformis. [...]
2) verhärtet. Magnesia indurata.
   1) rein, aus zusammenlaufenden runden Theilen zusammengesetzt. Magnesia pura spherica radiis concentratis.
      1. weis. Magnesia alba stricte sic dicta. [...]
      2. roth. Soll in Piemont gefunden werden. [...]
   2) Mit einem geringen Theile Eisen vereinigt. Magnesia parum martialis.
      1. schwarz, metallisch, glänzend. Ist die gemeinste Art, die in Glasfabriquen und von Töpfern gebraucht wird. Man findet sie:
        1) derb. Magnesia textura vitrea. [...]
        2) stahldicht. [...]
        3) Mit Strahlen. Radiata. [...]
        4) Drusenartig.
        1. in zusammenhangenden Halbkugeln. Haemisphaeris continuis. [...]"
Die spärlichen Angaben zu den Eigenschaften machen eine Identifizierung kaum möglich, auch die (hier nicht mit aufgeführten) schwedischen Fundstellen erlauben dies nicht. Unter dem schwarzen, metallisch glänzenden "Magnesia" verbergen sich verschiedene Manganminerale. Die Angabe, dass es auch strahlig auftritt, weist auf Pyrolusit und vielleicht auch Manganit hin, während dichtes und halbkugeliges Material an Crytptomelan und ähnliche Manganoxide denken lässt.


         Die erste Beschreibung von Manganit

Der zur damaligen Zeit sehr bekannte Arzt und Naturforscher Christian Friedrich Gotthard WESTFELD verfasste 1767 im Alter von 20 oder 21 Jahren eine Abhandlung über den Braunstein. Er untersuchte das Material chemisch und beschrieb drei Braunsteinarten. Bei der chemischen Analyse lag er, wie bereits oben erwähnt, nicht richtig, jedoch war das Element Mangan zu der Zeit noch nicht entdeckt. WESTFELD geht recht ausführlich auf drei ihm bekannte Braunsteinarten ein:
"Die erste Abänderung ist der blättrigte Braunstein, der in dem Kalchgebirge bey Oßnabrück bricht. [...]
Die zwote Abänderung, unter welcher der Braunstein erscheint, ist die strahlichte ohne bestimmte Figur. Die Strahlen laufen entweder bis zu einem Mittelpunkt zusammen, oder sie hören in einer gewissen Entfernung von dem Mittelpunkte auf. Die erste Art habe ich nur in der Harzburg bey Ilefeld angetroffen. Es sind entweder einzelne kegelartige Stücke, oder Drusen, die aus solchen einzelnen Stücken um einem gemeinschaftlichen Mittelpunkt zusammen gesetzt zu seyn scheinen. Sie sehn stahlfarbig und glänzend aus. Ihre Strahlen laufen ununterbrochen vom Umfange zum Mittelpunkt, sind spröde, hängen so leicht zusammen, daß man sie ohne Mühe trennen kann, und sind weder mit Bergarten noch mit Erzen vermischt. [...] Der Magnet zieht sie nicht roh, auch nicht geröstet. Die zwote Art sind Drusen von zusammenhangenden Halbkugeln [...]
Die dritte Abänderung, unter welcher der Braunstein erscheint, hat eine derbe Textur, und eine bestimmte Figur. Es sind prismatische Krystalle, deren Grundfläche insgemein ein verschobenes Viereck macht. Man findet diese Krystalle bisweilen einzeln in der Mutter, bisweilen unter einander verwachsen. Von aussen scheinen sie fasericht, und sie geben sich im Feuer auch nach der Länge von einander - aber diese Fasern sind doch größtentheils unsichtbar, oder man muß wenigstens sehr aufmerksam seyn, um sie zu entdecken. [...] Ich besitze ein Stück, auf welchem die Braunsteinkrystalle über die Mutter herausgewachsen sind, und ganz frey stehen. Dieser krystallisierte Braunstein wird unter dem strahlichten in der Harzburg gefunden."
Was der blättrige Braunstein darstellt, lässt sich nicht sagen. Der strahlige Braunstein bezeichnet zweifellos den Pyrolusit. Die beschriebene Ausbildung und die Eigenschaften sind typisch für das Vorkommen in Ilfeld und anderen Fundorten. Die dritte Art, der kristallisierte Braunstein, ist an Hand der prismatischen Kristalle mit dem in heutige Begriffe übertragenem rhombenförmigen Querschnitt sowie dem mehr oder weniger deutlichen faserigen Äußeren, gemeint ist hier offenbar die Längsstreifung, als Manganit zu identifizieren. Seine Beschreibung ist die erste des Minerals, und für über 50 Jahre wird auch nichts wesentliches hinzugefügt.




Manganit-Kristalle. Ilfeld, Harz, Thüringen. Größe der Stufe 6 cm. Sammlung und Foto Thomas Witzke.


           Weitere Beschreibungen von Manganit und ähnlichen Mineralen

Auch in den folgenden Jahrzehneten gestaltet sich die Unterscheidung und Beschreibung einzelner Manganminerale recht schwierig. Jean-Baptiste Luis ROMÉ de L'ISLE beschreibt 1772 die prismenförmigen Kristalle von einem "Manganaise cristallisée", mit dem der heutige Manganit gemeint ist, allerdings kann sich auch noch der Pyrolusit mit hinter dieser Bezeichnung verbergen. Seine Angaben sind recht ähnlich denen zum "kristallisierten Braunstein" bei WESTFELD 1767.

Abraham Gottlob WERNER (1780) nimmt keine nähere Unterteilung vor, er führt nur den "Braunstein" auf, der wird
"derb, eingesprengt, nieren- trauben- stauden- und baumförmig, auch, wiewohl seltener kristallisirt gefunden. Letzteres, wie es scheint, in vierseitig säulenförmige, mit schiefen Endflächen versehene (also rhomboidalische), desgleichen auch nadelförmige Kristalle".

Im Gegensatz dazu findet sich eine sehr ausführliche Unterteilung der Manganminerale bei FUCHS 1791 mit umfangreichen Literaturangaben. Zu dem später Manganit genannten Mineral gehen die Angaben aber auch nicht über die von WESTFELD (1767) hinaus.

Martin Heinrich KLAPROTH untersucht 1802 "Grau-Braunsteinerz" von Ilfeld im Harz und von einem nicht näher bezeichneten Fundort in Mähren. Ersteres ist nach der Analyse Manganit, letzteres Pyrolusit. Trotz der deutlich unterschiedlichen Analysen erkennt KLAPROTH die Substanzen nicht als zwei verschiedene Minerale. Das Grau-Braunsteinerz von Ilfeld beschreibt KLAPROTH wie folgt:
"Das zu Ilefeld am Harze im weissen Schwerspath brechende Grau-Braunsteinerz zeichnet sich äusserlich durch einen stärkeren Metallglanz, und durch die Grösse seiner Krystalle aus; welche in schiefwinklichen vierseitigen Säulen bestehen, und zu Zeiten eine Länge von 2 Zoll und darüber haben. Stufen dieser Art zeigen bei dem ersten Anblick oftmal eine täuschende Aehnlichkeit mit den Hungarischen langstrahlig-krystallisirten Grau-Spiessglanzerzen. Den stärkern Glanz dieses Ilefelder Braunsteinerzes nahm man sonst für eine Anzeige eines demselben beigemischten beträchtlichen Eisengehalts; die nachstehende Prüfung aber hat bewiesen, dass es davon ganz frei sei."

Johann Friedrich Ludwig HAUSMANN (1813) unterteilt die Braunsteine weiter, in Grau-Braunstein, Schwarz-Braunstein und Wad und beschreibt die einzelnen Arten und Varianten. Hinter dem "strahligen Grau-Braunstein" verbergen sich Manganit und Pyrolusit. Die beiden Minerale werden hier aber nicht getrennt.

Eine eindeutige Charakterisierung des später Manganit genannten Minerals findet sich bei Friedrich MOHS (1824) als "Prismatoidisches Mangan-Erz". MOHS beschreibt die Kristallformen und gibt Winkel zwischen den Flächen an. Weiter charakterisiert er das Mineral:
"Theilbarkeit. Pr + ∞ sehr vollkommen; weniger vollkommen, P + ∞ und P - ∞.
Bruch, uneben.
Oberfläche. Die vertikalen Prismen mehr und weniger, oft sehr stark gestreift, parallel ihren gemeinschaftlichen Combinations-Kanten [...].
Metallglanz.
Farbe, stahlgrau, meistens dunkel ... eisenschwarz.
Strich bräunlichschwarz.
Undurchsichtig.
Spröde.
Härte = 2.5 ... 3.0.
Eig. Gew. = 4.626 einer crystallisirten Varietät von Ihlefeld."


Wilhelm HAIDINGER (1828) schreibt zu dem Problem der Charakterisierung der Manganminerale: "Die mineralogische Bestimmung derjenigen Species, deren Hauptbestandtheil Mangan ausmacht, ist lange Zeit hindurch von der Genauigkeit entfernt gewesen, welche die von anderen Species, deren chemische Zusammensetzung besser ausgemittelt worden, längst erreicht haben. [...] Es ist mit beträchtlichen Schwierigkeiten verknüpft, die von den älteren Mineralogen gebrauchten Synonyme zu ordnen; denn die Namen: Grau-Manganerz, Schwarz-Manganerz und andere ähnlicher Art, sind fast immer ohne Unterschied auf jede der Species, oder wenigstens auf die häufigst vorkommenden, übertragen worden".


         Die Benennung als Manganit

Kurz darauf gibt Wilhelm HAIDINGER (1828) dem "Prismatoidischen Mangan-Erz" den Namen Manganit, wobei er sich bei der Beschreibung des Minerals auf MOHS bezieht.
"Der Name Manganit, den ich für diese Species vorgeschlagen habe, ist ihr in Bezug auf das Metall gegeben, welches sie vorzugsweise gegen die anderen Species enthält, da sie am häufigsten gut auskrystallisirt in der Natur vorkommt. Der Manganit kommt an wenigen Orten vor. Er wird in grosser Menge, und oft schön auskrystallisirt, in den Mangangruben von Ihlefeld am Harz gefunden, wo er in Gängen, die den Porphyr durchsetzen, vorkommt."
Als weitere Fundorte nennt HAIDINGER noch Granam in Aberdeenshire, England, Christiansand in Norwegen und Udenaes in Schweden.


         Chemische Untersuchungen an Manganit

Auch nach der Entdeckung des Mangans blieb noch einige Jahrzehnte nicht genau bekannt, was Manganit genau darstellt. Johann Christian WIEGLEB schreibt 1786 zum Braunstein, unter dem er ausdrücklich auch das reine Metall verstanden wissen will: "Ich habe ihn auch, in einzelnen starken Kristallen rein metallisch gewachsen, in Ilefeld angetroffen. Der rohe Braunstein, wenn er von allen ansitzenden Berg befreyet ist, bestehet ganz aus diesem Metall …" WIEGLEB erwähnt aber auch, dass BERGMAN der Meinung ist, "dass noch nirgendwo gediegener Braunstein angetroffen worden sey".
Die erste quantitative chemische Analyse führte KLAPROTH 1802 an "Grau-Braunstein" von Ilfeld durch, allerdings erkennt er es nicht als ein eigenständiges Mineral, er trennt es nicht von dem heute als Pyrolusit bekannten. Seine Analyse ist jedoch bemerkenswert gut und weicht nur wenig von der theoretischen Zusammensetzung ab.
Zwei chemische Analysen von Manganit wurde durch TURNER (1831) an Material von Ilfeld vorgenommen. Er fand, dass Manganit beim Erhitzen 10.10 % Wasser verliert, 3.05 % Sauerstoff abgibt und sich in das rote Oxid (=Mn3O4) umwandelt (siehe Tabelle), beim Erhitzen bis zur Rotglut und Reduktion mit Wasserstoffgas gibt er 8.98 % Sauerstoff ab und wandelt sich in das Protoxid (=MnO) um. "From the results of both analyses it is apparent that manganite, in relation to manganese and oxygen, is a deutoxide". Das Deutoxid ist Mn2O3, d.h. das Mangan im Manganit ist dreiwertig.



Chemische Analyse von Manganit (in Masse-%)

    Komponenten nach
  TURNER (1831)     
  Grau-Braunstein,   
  Ilfeld
  (KLAPROTH, 1802)     
  Manganit,
  Ilfeld
  (TURNER, 1831)     
  Manganit,
  theoretische
  Zusammensetzung   
  Manganit,
  theoretische
  Zusammensetzung   
  Mn3O4   red oxide
  of manganese
  90.50   86.85   86.73  
  Mn2O3   deutoxide
  of manganese
        89.77
  O   Oxygen     2.25     3.05     3.04  
  H2O   Water     7.00   10.10   10.23   10.23
  Summe          99.75 100.00 100.00 100.00




Literatur:
ALBERTUS MAGNUS (um 1260, Manuskript): De mineralibus. Liber II, Tractatus II, Caput XI. Edition BORGNET, A. (1890): B. Alberti Magni, Ratisbonensis Episcopi, Ordinis Prædicatorum, Opera Omnia. Vol. V, Parisiis, apud Ludovicum Vivès

BERGMAN, T.O. (1774): Zusatz vom Braunsteine.- Kongliga Vetenskaps Academiens Handlingar 35, p. 195-196 (?) (Übersetzung in: Der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften Abhandlungen, aus der Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik, auf das Jahr 1774. Aus dem Schwedischen übersetzt von Abraham Gotthelf Kästner. 36. Band, p. 199-200)

BERGMAN, T.O. (1775): Disqvisitio de Attractionibus Electivis (speziell: Columna 50, magnesii, § 61).- Nova Acta Regiæ Societatis Scientarium Vpsaliensis, Vol. II, Upsaliæ, Apud Johan Edman, p. 159-248 (speziell 246-247)

BERGMAN, T.O. (1780): De Mineris Ferri Albis (speziell: § VII. Principales Magnesii qualitates).- Opuscula Physica et Chemica Vol. II, 184-230 (speziell 201-224)

BRÜNNICH, M.Th. (1770): Cronstedts Versuch einer Mineralogie. Vermehret durch Brünnich.- Copenhagen und Leipzig, C.G. Prost und Rothens Erben, 296 p. (p. 129-134)

CÆSALPIN, A. (1596): De metallicis Libri III.- Roma, L. II, C. 55, p. 151-152 (nach FUCHS, 1791)

CRAMER, J.A. (1744): Elementa Artis Docimasticæ, Dubous Tomis comprehensa, Quorum Prior Theoriam, pesterior Praxin, Ex vera Fossilium indole deductas, atque indubitatæ Experimentorum, summa cum accuratione institutorum, fide firmatas, ordine naturali & doctrina apertissima exhibet.- Lugduni Batavorum [= Leiden], Apud Conradum Wishoff et Georg. Jac. Wishof, Fil. Conr. Cum Privilegio, 366 p. (p. 87)

CRAMER, J.A. (1746): Anfangsgründe der Probierkunst, in zweyen Theilen abgefasset, von welchen der erste die Theorie, der andere die Ausübung, in der natürlichen Ordnung und einer sehr verständlichen Lehrart darstellet, So wie sie aus der wahren natürlichen Beschaffenheit der der Foßilien hergeleitet und durch die glaubwürdigsten mit der größten Sorgfalt angestellten Versuche bekräftigt worden sind. Nach der andern verbesserten Ausgabe, die sowohl in der Theorie, als in der Ausübung, vom Autore selbst sehr vermehret und bereichert worden, Dem Bergwesen zum Besten aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt von C.E. Gellert.- Stockholm, verlegt bei Gottfried Kiesewetter, 682 p. (p. 82)

CRONSTEDT, A. von [das Buch ist anonym ohne Verfasserangabe erschienen] (1758): Försök til Mineralogie eller Mineral Rikets Upställning.- Stockholm, 251 p. (p. 104-108)

DAVY, H. (1808): Electro-Chemical Researches, on the Decomposition of the Earths; with Observations on the Metals obtained from the alkaline Earths, and on the Amalgam procured from Ammonia.- Philisophical Transactions of the Royal Society of London 98, 333-370 (speziell p. 347)

FUCHS, G.F.C. (1791): Geschichte des Braunsteins, seiner Verhältnisse gegen andere Körper und seiner Anwendung in Künsten.- Jena, in der Akademischen Buchhandlung, 200 p. (p. 61)

HAIDINGER, W. (1828): Mineralogische Beschreibung der Manganerze. I. Prismatoïdisches Manganerz, Manganit. II. Pyramidales Manganerz, Hausmannit. III. Untheilbares Manganerz, Psilomelan. IV. Brachytypes Manganerz, Braunit. V. Prismatisches Manganerz, Pyrolusit.- Poggendorffs Annalen der Physik und Chemie 14, 197-211

HAUSMANN, J.F.L. (1813): Grau-Braunstein.- Handbuch der Mineralogie, Vol. 1, Göttingen, p. 289-290

HENCKEL, J.F. (1725): Pyritologia, Oder: Kieß-Historie, Als des vornehmsten Minerals, Nach dessen Nahmen, Arten, Lagerstätten, Ursprung, Eisen, Kupferr, unmetallischer Erde, Schwefel, Arsenic, Silber, Gold, einfachen Theilgen, Vitriol und Schmelz-Nutzung, Aus vieler Sammlung, Gruben-Befahrung, Umgang und Brief-Wechselmit Natur- und Berg-Verständigen, vornehmlich aus Chymischer Untersuchung, Mit Physicalisch-Chymischen Entdeckungen nebst lebhaften und nöthigen Kupffern, wie auch einer Vorrede Vom Nutzen des Bergwercks, insonderheit des Chur-Sächsischen gefertigt.- Leipzig, Johann Christian Martini, 1008 p. (p. 88-89)

JOHN, . (1807): Beiträge zur chemischen Kenntniß des Mangans.- Journal für die Chemie und Physik 3, 452-485

KAIM, I.G. (1770): De metallis dubiis.- Viennae, c. 4, p. 48

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© Thomas Witzke / Stollentroll

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