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Megalithgräber und Menhire in Schleswig-Holstein




umgesetztes und rekonstruiertes Großsteingrab "Pennebusch", Malente

Sprockhoff: Nr. -.

An nordöstlichen Ende von Malente steht direkt an der Straße, die nördlich am Keller-See entlangführt, ein Großsteingrab. Die Informationstafel am Grab gibt leider nicht viel her, nur dass es aus der Feldmark "Pennebusch" umgesetzt und restauriert wurde.

Es handelt sich um eine Kammer mit je drei Tragsteinen an den Längsseiten. Zwei von ursprünglich drei Decksteinen liegen auf.
Nach https://de.wikipedia.org/wiki/Grabkammer_Malente wurde in den 1920er Jahren auf dem Flurstück Pennebusch nahe dem Hotel „Holsteinische Schweiz“ eine Stelle untersucht, auf der bei Feldarbeiten ausgeglühte Feuersteinstücke aufgefallen waren. Dabei fand sich eine Lehmfläche mit Resten eines Steinpflasters, allerdings keine großen Steine. Neben den Längs- und Schmalseiten wurden jedoch tiefer im Erdboden große Steine entdeckt. Sie wurden offenbar durch ausheben von Gräben im Boden versenkt, um das Grab zu beseitigen. Es handelte sich um Trägersteine, Decksteine wurden keine gefunden. Die Steine wurden geborgen und für die Rekonstruktion des verwendet.
Die heute aufliegenden Decksteine sind somit nicht original. Der Kreis aus kleinen Steinen um die Kammer gibt die vermutete Ausdehnung des Hügels an und ist ebenfalls nicht original.

Koordinaten (GPS gemessen): 54.18060° N, 10.57041° E (WGS84).




Umgesetztes und rekonstruiertes Großsteingrab Pennebusch, Malente. Foto 26.07.2008.






Umgesetztes und rekonstruiertes Großsteingrab Pennebusch, Malente. Foto 26.07.2008.






Umgesetztes und rekonstruiertes Großsteingrab Pennebusch, Malente. Foto 26.07.2008.






Großsteingrab Pennebusch, Malente. Foto 26.07.2008.






Großsteingrab Pennebusch, Malente. Foto 26.07.2008.






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© Thomas Witzke / Stollentroll