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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




völlig zerstörtes Megalithgrab "Fundstelle Granstedt Selsingen 29", Granstedt, Selsingen, Rotenburg (Wümme)

Von Granstedt (südwestlich von Selsingen) aus nimmt man die Straße Pechsbarg nach Westen. Etwa 700 Meter westlich des Ortes liegt ein kleiner Wanderparkplatz. Etwa 350 Meter geradeaus weiter geht nach Süden ein Weg ab. An diesem Weg liegt direkt östlich ein rekonstruiertes Hügelgrab. Westlich vom Weg liegt eine in Richtung Südwesten führende Reihe von drei völlig zerstörten Megalithgräbern und einem Hügelgrab.

Das Grab Nummer 29 schließt sich in nordöstlicher Richtung an Grab 27 und das kaum noch erkennbare Hügelgrab 28 an. Die Steinkammer war 1929 schon entfernt. Zu dieser Zeit war noch ein Langhügel von etwa 25 x 17 Metern Abmessung und 1,7 Metern Höhe vorhanden. Heute zeigt sich das Grab als ein etwas zweigeteilter Hügel von 10,5 und 9,5 Metern Durchmesser bis 1 Meter Höhe und tiefen Eingrabungen. Es sollen noch einige wenige Steine vorhanden sein, die aber nicht sichtbar und wohl inzwischen überwachsen sind.

Im Denkmalatlas Niedersachsen wird das Objekt als Bodendenkmal, Großsteingrab, ID 28965752, Fundstelle Granstedt 29, Selsingen, geführt.

Koordinaten (GPS): 53.35557° N, 9.15945° E (WGS84).




Die Hügel von den zerstörten Großsteingräbern Granstedt Selsingen 26 (links, an dem Baum), 27 (rechts daneben) und 29 (der längliche, mit Büschen bewachsenen Hügel rechts). Zwischen 27 und 29 liegt das sehr flache, kleine Hügelgrab 28. Foto 16.04.2025.






Der Hügel von dem zerstörten Großsteingrab Granstedt Selsingen 29. Im Hintergrund links das rekonstruierte Hügelgrab Nr. 31. Foto 16.04.2025.






Der Hügel von dem zerstörten Großsteingrab Granstedt Selsingen 29. Foto 16.04.2025.






Der Hügel von dem zerstörten Großsteingrab Granstedt Selsingen 29. Foto 16.04.2025.






Die Lage der Megalith- und Hügelgräber bei Granstedt. Nur noch die Gräber 26, 27, 28, 29 und 31 sind in Resten bzw. rekonstruiert erhalten. Foto von der Informationstafel an Grab 31.





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© Thomas Witzke