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Megalithgräber und Menhire in Schleswig-Holstein




völlig zerstörtes Großsteingrab "Friedrichsruh 4", Friedrichsruh, Aumühle, Sachsenwald, Herzogtum Lauenburg

Sprockhoff: Nr. ---.

Südlich von Friedrichsruh liegen im Wald links und rechts der Straße (L208) von Friedrichsruh zur Alten Schulstraße östlich von Aumühle mehrere Großsteingräber und Hügelgräber. Alle Anlagen sind sehr stark bis fast völlig zerstört und teilweise auch ganz entfernt. Um die Anlagen zu erreichen kann man an der L208 an Abzweig der Waldwege links oder rechts, etwa 200 Meter nordöstlich der T-förmigen Kreuzung mit der Schulstraße parken.

Das Grab Friedrichsruh 4 liegt im Wald westlich der L208, etwa 170 Meter direkt nördlich vom Abzweig des westlichen Waldwegs. Es grenzt unmittelbar an das Hünenbett Friedrichsruh 3, ist jedoch weniger auffällig und der Hügel ist flacher. Das Hünenbett Friedrichsruh 3 scheint sich im östlichen Teil zu gabeln. Bei dem nach Südosten verlaufenden Abzweig handelt es sich um die Reste von Grab 4.
Es sind keine Steine mehr vorhanden. Die Länge des Hügels beträgt etwa 8 Meter, die Höhe etwa 0,4 - 0,5 Meter. Der Hügel ist noch erkennbar im Wald, aber weniger deutlich als bei dem Grab 3, und er ist schwierig zu fotografieren.
Die Situation ist hier sehr ungewöhnlich. Nach der Beschreibung von Karl Kersten von 1951 stoßen direkt unmittelbar an das bei ihm als Nr. 185 bezeichneten Grab Friedrichsruh 3 das in südöstliche Richtung verlaufende Grab 4 (Nr. 187) und das in südliche Richtung verlaufende, heute völlig verschwundene Grab 5 (Nr. 186).

Koordinaten (GPS gemessen): 53.52570° N, 10.34186° E (WGS84).




Blick über den Langhügel von dem zerstörten Großsteingrab Sachsenwald Friedrichsruh 4, im Hintergrund Grab 3. Foto 30.04.2026.






Blick über den Langhügel von dem zerstörten Großsteingrab Sachsenwald Friedrichsruh 4, im Hintergrund Grab 3. Foto 30.04.2026.






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© Thomas Witzke