HOME
PRÄHISTORIE
SACHSEN-ANHALT
NÄCHSTE SEITE / NEXT PAGE



Megalithgräber und Menhire in Sachsen-Anhalt



Gro▀steingrab "Lüdelsen 6" ("Königsgrab"), Lüdelsen, südwestlich von Salzwedel, Altmark

Man fährt die Stra▀e von Stöckheim Richtung Jübar. Etwa 1 bis 2 km vor Lüdelsen hat man nördlich der Stra▀e im Wald und unmittelbar daneben insgesamt sechs Gro▀steingräber zu liegen. Grab 1 liegt wenige Meter östlich vor dem Waldrand, im Wald schlie▀en sich dann die Gräber 2 - 5 an. Grab 6 liegt weiter in Richtung Lüdelsen am westlichen Ende von dem Wald. 350 Meter vor dem westlichen Ende des Waldstücks, und etwa 600 Meter vor Lüdelsen, geht von der Stra▀e ein Waldweg nach Norden ab. Hier steht auch ein Hinweisschild auf das Grab. Den Waldweg geht man knapp 400 Meter nach Norden, bis man auf eine Informationstafel zu einem Naturlehrpfad trifft. Hier nimmt man den nach links führenden Weg und erreicht nach rund 150 Metern das Grab Lüdelsen 6.

Bei dem Grab Lüdelsen 6 handelt es sich mit 35 Metern Länge um eine der grö▀ten erhaltenen Anlagen in der Altmark. Es ist annähernd in Ost-West-Richtung orientiert. Die Kammer liegt am westlichen Ende des rechteckigen Hünenbetts. 5o von ursprünglich wahrscheinlich 60 Steinen der Umfassung sind noch vorhanden. An den Ecken der Umfassung finden sich gro▀e Wächtersteine, von denen allerdrings drei abgekippt sind. Die Wächtersteine am westlichen Ende standen vor der Umfassung. Von der Kammer sind alle fünf Decksteine und 15 der ehemals 16 Tragsteine vorhanden. Der Zugang zur Kammer befand sich auf der Südseite im Bereich des mittleren Decksteins.
Zur Zeit meines Besuchs im September 2009 wurden an der Anlage gerade Ausgrabungen durch das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel durchgeführt. Dazu war der Bewuchs von dem Grab entfernt worden und so einige Details besser sichtbar. Jedoch waren weite Bereiche durch Planen abgedeckt. Etliche Steine sind durch Holzkonstruktionen abgestützt worden, zwei Decksteine der Kammer hatte man neben dem Grab abgelegt. Im Mai 2010 waren die Arbeiten noch nicht beendet.

Koordinaten (GPS gemessen): 52.69552░ N, 10.95506░ E (WGS84).





Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, das östliche Ende der Umfassung. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, das östliche Ende der Umfassung mit Blick über die nördliche Längsseite. Im Vordergrund einer der abgekippten Wächtersteine. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, die südliche Längsseite. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, die südliche Längsseite mit Blick auf die Kammer. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, die Kammer an westlichen Ende. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, die Kammer an westlichen Ende, vorne links ein abgekippter Wächterstein. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, das westlichen Ende vom Hünenbett. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, Blick vom westlichen Ende über die nördliche Längsseite. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, Blick auf den westlichen Teil der Kammer von Norden. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, Blick auf den westlichen Teil der Kammer von Norden. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, der westlichen Teil der Kammer. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, Blick in Richtung Osten über den Zugangsbereich und den östlichen Teil der Kammer. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6, der östliche Teil der Kammer. Die Decksteine wurde für die Ausgrabung entfernt. Foto 26.09.2009.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6. Foto 22.05.2010.






Das Gro▀steingrab Lüdelsen 6. Die Ausgrabungen waren im Mai 2010 noch nicht beendet. Foto 22.05.2010.





HOME
PRÄHISTORIE
SACHSEN-ANHALT
NÄCHSTE SEITE / NEXT PAGE

© Thomas Witzke / Stollentroll