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Megalithgräber und Menhire in Sachsen-Anhalt



Menhir "Blaue Gans", Aschersleben

Man nimmt in Aschersleben die Hecklinger Straße und fährt diese in Richtung Nordosten. Sie geht dann in die Hecklinger Chaussee über, die sich bald in einen bei Regenwetter recht schlammigen Fahrweg verwandelt. Man fährt hier immer weiter und überquert die A6n/185 auf einer Brücke. Hier ist die Straße wieder gepflastert. Knapp einen Kilometer nach der Brücke biegt die Straße nach rechts (Nordosten) ab. Man folgt dieser Abbiegung etwa 630 Meter und nimmt dann den nach links (Norden) abzweigenden Weg. Nach etwa 350 Metern biegt man nach rechts (Osten) ab. Nach rund 500 Metern zweigt ein Weg nach Norden in ein kleines Wäldchen ab. Nach 150 Metern auf diesem Weg führt nach links (Westen) ein kleiner Weg in den Wald, auf dem man dann nach etwa 50 Metern links den Menhir zu stehen hat.

Wie viele andere Menhire der Region besteht auch dieser aus Tertiärquarzit. Er weist eine maximale Höhe von 1,45 Metern auf, bei 1,85 Meter maximaler Breite und 40 cm Dicke. Der Name des Steins könnte darauf verweisen, dass hier im Mittelalter Recht gesprochen wurde. Alte Rechtssteine wurden öfter als "Blaue Steine" bezeichnet (Schulze-Thulin, 2007). Die Nutzung von viel älteren Menhiren als Rechts- oder Grenzsteine im Mittelalter dürfte eine Reihe dieser Steine vor der Entfernung oder Zerstörung bewahrt haben.

Literatur:
Schulze-Thulin, B. (2007): Großsteingräber und Menhire. Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen.- Mitteldeutscher Verlag, 132 p.

Koordinaten (GPS gemessen): 51.79658° N, 11.49785° E (WGS84).





Menhir "Blaue Gans", Aschersleben. Foto 23.10.2010.






Menhir "Blaue Gans", Aschersleben. Foto 23.10.2010.






Menhir "Blaue Gans", Aschersleben. Foto 23.10.2010.






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© Thomas Witzke / Stollentroll