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Megalithgräber und Menhire in Rheinland-Pfalz



Nusbaumer Menhire, Ferschweiler

Im Wald etwa 3 km nordwestlich von Ferschweiler und rund 600 Meter nordnordwestlich des Fraubillenkreuzes finden sich zwei Menhire. Es gibt keine Ausschilderung zu den beiden Steinen.

Einer der beiden Menhire steht heute aufrecht. Er ragt etwas über 2 Meter aus dem Boden und weist einen Querschnitt von rund 1,0 x 0,4 Metern auf. Im oberen Teil finden sich einige alte Ritzspuren. Der Menhir ist durch rezenten Vandalismus auf einer Seite verunstaltet, hier wurde ein großes Kreuz eingeritzt. Auf Fotos auf der Seite der Kulturdatenbank Trier von 2010 ist es schon zu sehen, inzwischen wurde es jedoch noch weiter und tiefer eingeritzt.
Der zweite und größere Menhir liegt unmittelbar daneben. Er weist einen blattförmigen Habitus bei einer Länge von 4,10 Metern und einer maximale Breite von 1,75 Metern auf. Im oberen Bereich ist der Stein zerbrochen, möglicherweise beim Ablegen oder Umstürzen des Menhirs. An seinem Fuß ragt ein kleiner Stein aus dem Boden, daneben findet sich eine rezente Grube. Auch dieser Menhir weist frische Einritzungen auf.
Die beiden Menhire bestehen aus Liassandstein, der in der unmittelbaren Umgebung an der Oberfläche nicht ansteht.

Koordinaten (GPS): 49.87916° N, 6.36790° E (WGS84).





Die Nusbaumer Menhire, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.






Die Nusbaumer Menhire, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.






Die zerbrochene Spitze des liegenden Nusbaumer Menhirs, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.






Die Nusbaumer Menhire, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.






Der stehende Nusbaumer Menhir mit einem rezent eingeritzten Kreuz, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.






Alte Ritzspuren auf dem stehenden Nusbaumer Menhir, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.






Rezenter Vandalismus an dem stehenden Nusbaumer Menhir, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.






Rezente eingeritzte Zeichen und Schrift auf dem liegenden Nusbaumer Menhir, Ferschweiler. Foto 12.03.2011.




siehe:
Kulturdatenbank Trier


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© Thomas Witzke / Stollentroll