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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




Großsteingrab "Plingenberger Steine", Vrees

Sprockhoff: Nr. 821

Die "Plingenberger Steine" (auch "Blinzenberger Steine") erreicht man über die Straße von Vrees nach Rastdorf und Lorup. Unmittelbar hinter Vrees, in der Siedlung Grenzenhöhe, biegt man nach rechts in die Straße "Alte Heide" ein. Nach etwa 1,2 km erreicht man eine Kreuzung, hier fährt man nach links in den "Gehlenberger Weg". Nach rund 700 geht nach rechts eine asphaltierte Straße weg. Nach etwa 150 Metern hat man auf der rechten Seite im Wald das Großsteingrab zu liegen. Es befindet sich etwa 30 Meter weit im Wald und ist von der Straße aus nicht zu sehen. Am Straßenrand steht aber eine Informationstafel.
Von den "Plingenberger Steinen" sind nur Reste erhalten. Vorhanden sind noch 3 Decksteine (einer davon unvollständig), sechs Tragsteine und ein Stein der Umfassung. 1895 waren noch 15 Tragsteine vorhanden. Bei der Anlage handelte es sich um eine typische "Emsländische Kammer". Die Kammer ist in Nordwest-Südost-Richtung orientiert. Die Länge hat mindestens 10 Meter bei 2 Meter Breite betragen.

Die Informationstafel berichtet auch über die zahlreichen, ursprünglich um Vrees vorhandenen Großsteingräber und ihr Schicksal:
Burkenhöger Steine - die Ende des 19. Jahrhunderts noch vorhandenen 6 Steine wurden 1893 zum Bau einer Kirche verwendet.
Palmsteine - verschwunden, 1988 konnte an der nach einer alten Karte lokalisierten Stelle noch ein Findling ausgegraben werden
Große Palmsteine - verschwunden
Kleine Palmsteine - die meisten Steine wurden 1821 zum Bau der Kapelle Vrees verwendet, die letzten wurden 1893 in der Kirche verbaut
Vorderste Palmsteine - vor 1880 verschwunden, 1989 konnte noch ein künstlich abgesenkter Findling geborgen werden
Hohenwehnsteine - wie die Palmsteine zum Bau der Kapelle oder Kirche verwendet

Koordinaten (GPS gemessen): 52.9093° N, 7.76070° E (WGS84).





Großsteingrab "Plingenberger Steine", Vrees. Foto 20.05.2005.



Großsteingrab "Plingenberger Steine", Vrees. Foto 20.05.2005.



Lage des Großsteingrabes "Plingenberger Steine", Vrees.




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© Thomas Witzke / Stollentroll
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