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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




Großsteingrab "Gretesch 2" ("Sundermann-Steine"), Gretesch, Osnabrück

Sprockhoff: Nr. 921

Das Großsteingrab liegt nordöstlich der Burg Gretesch an der Belmer Straße, die von Lüstringen bzw. Gretsch nach Belm führt. Es befindet sich direkt östlich der Straße am Feldrand.
Die Kammer ist in Nordost-Südwest-Richtung orientiert. Vorhanden sind 19 Tragsteine, darunter der nordöstliche Schlussstein. Drei Decksteine liegen auf den Tragsteinen, ein halber liegt in der Kammer. Wenn der westlichste aufliegende Deckstein den Zugang zur Kammer markiert, lässt die die Länger der Kammer auf etwa 23 Meter rekonstruieren bei einer Breite von 2,6 bis 2,0 Metern. Nach Justus Mösers "Osnabrückischer Geschichte" von 1780 waren die "Steine bey Sundermanns Hofe ... mit einem besonderen Kreise eingefaßt". Offenbar war damals noch eine Umfassung vorhanden gewesen.
Bei einer Ausgrabung des Grafen Münster zu Langelage im frühen 19. Jahrhundert wurden Klingen aus Feuerstein, querschneidige Pfeilspitzen, ein durchbohrter Tierzahn, vier Bernsteinperlen, eine Scheibe aus Bernstein von 5,2 cm Durchmesser, ein 3,5 x 7,9 cm großes Kupferblech sowie zahlreiche zerbrochene und mit tief eingestochenen Verzierungen versehene Tongefäße.

Koordinaten (aus der topografischen Karte): 8° 07' 46'' O, 52° 16' 59'' N (WGS 84).





Großsteingrab "Sundermann-Steine", Gretesch, Osnabrück. Foto 18.07.2005.



Großsteingrab "Sundermann-Steine", Gretesch, Osnabrück. Foto 18.07.2005.



Großsteingrab "Sundermann-Steine", Gretesch, Osnabrück. Foto 18.07.2005.



Großsteingrab "Sundermann-Steine", Gretesch, Osnabrück. Foto 18.07.2005.



Großsteingrab "Sundermann-Steine", Gretesch, Osnabrück. Foto 18.07.2005.



Großsteingrab "Sundermann-Steine", Gretesch, Osnabrück. Rekonstruktion, Foto von der Informationstafel.



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© Thomas Witzke / Stollentroll
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