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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




Großsteingrab "Lübbensteine, Grab A" bei Helmstedt

Sprockhoff: Nr. 816

Die Lübbensteine sind nördlich der B1 zwischen Königslutter und Helmstedt zu finden, kurz vor Helmstedt auf dem St. Annenberg. An der B1 steht ein Hinweisschild auf die Lübbensteine. Man folgt der kleinen, von der B1 abgehenden Straße und gelangt nach wenigen Metern auf einen Parkplatz. Unmittelbar nördlich davon befinden sich die zwei Grabanlagen.
Die beiden Megalithgräber liegen auf einem Hügel auf freiem Feld. Sie stehen noch an ihren originalen Standort, im Gegensatz zu anderen Anlagen in der Region (Groß Steinum). Von dem Südgrab (auch als Grab A bezeichnet) sind etwa die Hälfte der Steine erhalten, von dem Nordgrab (Grab B) sind 40 der ursprünglich 45 Steine vorhanden.

Die beiden Megalithgräber wurden aus lokalem Braunkohlenquarzit errichtet. Die Anlagen sind in Nord-Süd-Richtung orientiert. Die eigentlichen Grabkammern werden gebildet von Jochen aus jeweils zwei Trag- und einem Deckstein. Die Anzahl der Joche für das Südgrab ist unsicher, angenommen werden vier oder fünf der vielleicht 9 Meter langen Kammer. Der Zugang ist nicht mehr erkennbar.
1936 wurden beide Anlagen rekonstruiert, wobei dies beim Südgrab nur bedingt der möglich war. 2003 erfolgte eine erneute Restaurierung der Anlagen. Beim Südgrab wurde dabei der einzige erhaltene Deckstein, der bisher verfälschend stelenartig aufgestellt war, über einem neu hinzugefügten Tragstein wieder in seiner ursprünglichen Funktion aufgelegt.
Vom der Umfassung sind noch 12 oder 13 Steine vorhanden. Eine Rekonstruktion ist hier kaum möglich.

Koordinaten: 52.22964° N, 10.98685° E (WGS84).





Lübbensteine bei Helmstedt, Grab A (Südgrab). Blick von Norden. Foto 23.12.2003.



Lübbensteine bei Helmstedt, Grab A (Südgrab). Blick von Norden. Foto 23.12.2003.



Lübbensteine bei Helmstedt, Grab A (Südgrab). Blick von Süden. Foto 23.12.2003.
Lübbensteine bei Helmstedt, Grab A (Südgrab). Steine der Umfassung. Foto 23.12.2003.
Rekonstruktion von Nord- und Südgrab, Foto von der Informationstafel.




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© Thomas Witzke / Stollentroll
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