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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




rekonstruiertes Gro▀steingrab "Gro▀ Ber▀en 7", bei Gro▀ Ber▀en, nordöstlich von Meppen

Sprockhoff: Nr. 861

An der Stra▀e von Gro▀ Ber▀en nach Hüven stehen auf einer Strecke von nur rund einem Kilometer 8 Gro▀steingräber von sehr unterschiedlichem Erhaltungszustand.

Vier Gro▀steingräber liegen wenige 100 Meter östlich vom Grab "Gro▀ Ber▀en 2", südlich der Stra▀e. Von der Stra▀e aus sind sie zu sehen, auch verweist ein Schild auf einen Parkplatz zu den Gro▀steingräbern.
Nördlich der Stra▀e, gegenüber von dem östlichsten, besser erhaltenen Gro▀steingrab, führt ein Weg in den Wald, der geradeaus zu dem "Königsgrab" (Gro▀ Ber▀en 8) führt, und von dem nach wenigen Metern nach Nordosten ein Weg zu dem rekonstruierten Grab abzweigt.

Das Grab wurde 1825 erstmals beschrieben, damals waren nur drei Decksteine in einem Hügel sichtbar. 1925 waren schon 28 Steine in einem 3 - 4 Meter hohen, 24 Meter langen und 20 Meter breiten Hügel zu sehen. 1955 fanden sich bei einer Ausgrabung Scherben von ungefähr 330 Tongefä▀en der Trichterbecherkultur, 22 Pfeilspitzen aus Feuerstein, weitere Steinwerkzeuge und eine Kupferscheibe. 1958 wurde die Grabkammer rekonstruiert. Ein in zwei Stücke gesprengter Deckstein wurde mit Eisenklammern zusammengefügt. Die Lücken zwischen den Steinen wurden geschlossen und ein Erdhügel über der Kammer angehäuft. Malereien auf einem Stein in der Kammer sind nicht original.

Koordinaten: 52.78150░ N, 7.51683░ E (WGS84).




Rekonstruiertes Gro▀steingrab "Gro▀ Ber▀en 7" bei Gro▀ Ber▀en. Foto 10.12.2004.






Rekonstruiertes Gro▀steingrab "Gro▀ Ber▀en 7" bei Gro▀ Ber▀en. Foto 10.12.2004.






Rekonstruiertes Gro▀steingrab "Gro▀ Ber▀en 7" bei Gro▀ Ber▀en. Die Grabkammer. Foto 10.12.2004.






Rekonstruiertes Gro▀steingrab "Gro▀ Ber▀en 7" bei Gro▀ Ber▀en. Die Grabkammer. Foto 10.12.2004.





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© Thomas Witzke / Stollentroll