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Megalithgräber und Menhire in Mecklenburg-Vorpommern




Vermutetes Großsteingrab "Wesselin 3", Gummanz, SW von Nipmerow, NW von Sassnitz, Insel Rügen

Sprockhoff: Nr. -.

Man fährt von Nipmerow die kleine, nicht ausgeschilderte und sehr schlechte Straße nach Südwesten in Richtung Gummanz und Neddesitz. Nach etwa 1 km hat man rechts der Straße ein Waldstück zu liegen. Etwa 500 Meter westlich davon, in einem schmaleren Waldstück mit einem Höhenzug, dem Balleisenberg, liegt das Grab. Sprockhoff vermutet weitere Grabreste, Holtorf führt hier insgesamt drei Gräber auf.
Die Situation in dem Waldstück auf dem Balleisenberg ist etwas unübersichtlich. Es gibt hier etliche Steine, die Reste von Megalithgräbern darstellen könnten. Ob es sich um natürliche Ansammlungen oder zerstörte Gräber bzw. davon verschleppte Steine handelt, ist kaum zu sagen. Nach dem Plan bei Sprockhoff und seiner Beschreibung kann man das Grab 468 identifizieren, auch wenn man es ohne beides kaum als Megalithgrab erkennen würde. Zwei weitere Gruppen von Steinen dürften wohl den von Sprockhoff vermuteten und von Holtdorf aufgelisteten Gräbern entsprechen.
Sprockhoff vermutet in einer Gruppe von Steinen etwa 50 Meter südlich von von Grab 468 ein zerstörtes Megalithgrab. Hier gibt es jedoch keine Steine, außerdem würde man sich dann bereits außerhalb des Waldes und des Balleisenberges befinden. Statt dessen gibt es aber etwa 50 Meter nördlich eine auffallende Gruppe von Steinen und Fragmenten. Eine Identifizierung als zerstörtes Megalithgrab kann aber nur unter Vorbehalt erfolgen, es kann sich auch um eine natürliche Ansammlung handeln oder die Steine mögen zum Zerschlagen hierher verschleppt worden sein.

Koordinaten (GPS): 54.55994° N, 13.58961° E (WGS84).




Das Großsteingrab Wesselin 3. Foto 31.10.2006.







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© Thomas Witzke / Stollentroll
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