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Megalithgräber und Menhire in Mecklenburg-Vorpommern




Großsteingrab "Wesselin 2", Gummanz, SW von Nipmerow, NW von Sassnitz, Insel Rügen

Sprockhoff: Nr. -.

Man fährt von Nipmerow die kleine, nicht ausgeschilderte und sehr schlechte Straße nach Südwesten in Richtung Gummanz und Neddesitz. Nach etwa 1 km hat man rechts der Straße ein Waldstück zu liegen. Etwa 500 Meter westlich davon, in einem schmaleren Waldstück mit einem Höhenzug, dem Balleisenberg, liegt das Grab. Sprockhoff vermutet weitere Grabreste, Holtorf führt hier insgesamt drei Gräber auf.
Die Situation in dem Waldstück auf dem Balleisenberg ist etwas unübersichtlich. Es gibt hier etliche Steine, die Reste von Megalithgräbern darstellen könnten. Ob es sich um natürliche Ansammlungen oder zerstörte Gräber bzw. davon verschleppte Steine handelt, ist kaum zu sagen. Nach dem Plan bei Sprockhoff und seiner Beschreibung kann man das Grab 468 identifizieren, auch wenn man es ohne beides kaum als Megalithgrab erkennen würde. Zwei weitere Gruppen von Steinen dürften wohl den von Sprockhoff vermuteten und von Holtdorf aufgelisteten Gräbern entsprechen.
Eine der beiden Gruppen lässt eine gewisse Ordnung der Steine erkennen. Hier ist eine recht auffällige Reihe von Steinen zu sehen. Eine Identifizierung als zerstörtes Megalithgrab kann aber nur unter Vorbehalt erfolgen.

Koordinaten (GPS): 54.55922° N, 13.59072° E (WGS84).




Das Großsteingrab Wesselin 2. Foto 31.10.2006.





Das Großsteingrab Wesselin 2. Foto 31.10.2006.







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© Thomas Witzke / Stollentroll