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Megalithgräber und Menhire in Mecklenburg-Vorpommern




Großsteingrab "Twietfort 2", Twietfort bei Ganzlin, südlich von Plau am See

Sprockhoff: Nr. -

Von der kleinen Siedlung Twietfort nimmt man die nach Süden in Richtung Ganzlin führende Sandpiste. Rechts (westlich) hat man ein kleines Waldstück zu liegen (links ist hier ebenfalls Wald). Etwa 100 Meter vor dem südlichen Ende des Waldstücks und dem nördlichen Ende einer Weide führt ein kleiner Pfad nach Westen in den Wald. Auf einer schmalen Holzbrücke überquert man einen Bach und geht dann rund 100 Meter weiter nach Westen in den Wald. Hier findet sich das Grab.
Merkwürdigerweise ist Sprockhoff diese Anlage entgangen, obwohl er das in der Nähe, etwas südöstlich gelegene Grab Twietfort 1 beschrieben hat.

Bei dem Grab Twietfort 2 handelt es sich um eine Kammer mit je drei Tragsteinen an den Längsseiten und je einem Schlussstein an den Schmalseiten. Ein Tragstein ist in die Kammer abgekippt. Der Zugang befand sich möglicherweise an der nordwestlichen Ecke der Kammer. Ein Deckstein ist erhalten, er liegt abgeschleppt neben der Kammer. Auf ihm finden sich einige Schälchen. Die Kammer wies eine vermutlich ovale Umfassung auf, von der noch Reste vorhanden sind.

Koordinaten (GPS gemessen): 53.39721° N, 12.27032° E (WGS84).





Das Megalithgrab Twietfort 2. Foto 28.08.2011.






Das Megalithgrab Twietfort 2. Foto 28.08.2011.






Das Megalithgrab Twietfort 2. Foto 28.08.2011.






Das Megalithgrab Twietfort 2. Foto 28.08.2011.





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© Thomas Witzke / Stollentroll