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Megalithgräber und Menhire in Hessen




Großsteingrab "Lautarius-Grab", Metze, Gudensberg bei Kassel

Sprockhoff: Nr. -.

Das Grab befindet sich in einem Waldstück zwischen Metze und Besse bei Gudensberg. Südlich der Straße kann man am Ende des Waldstückes parken (an einem Holzwertplatz) und folgt dann dem Weg rund 500 Meter nach Süden. Westlich von dem Weg liegt dann das „Lautariusgrab“, weitere 150 Meter westlich liegt noch ein Hügelgrab.

Das Grab wurde oberirdisch angelegt im Unterschied zu anderen Gräbern in der Region. Die Anlage ist 10 Meter lang und 5 Meter breit. Es wird angenommen, dass es mit Holz überdeckt war. Das Steingrab weist drei Kammern auf. Eine Abtrennung wird durch einige kleinere Steine markiert, eine weitere vermutlich durch den stelenartig aufrecht stehenden Stein in der Kammer. Es ist anzunehmen, dass er ursprünglich nicht so stand, sondern erst später aufgerichtet wurde, um den Resten der Anlage mehr „Ästhetik“ zu verleihen. Für das Grab wurde Quarzit und Basalt verwendet. Der Boden der Kammer war gepflastert. Bei einer Ausgrabung 1932 konnten nur einige Skelettreste, einige Keramikreste und ein Steinbeil aus Kieselschiefer gefunden werden. Das auf einer kleinen Tafel an dem Grab angegebene Alter von 1600 v. Chr. ist offenbar zu jung. Als neolithische Anlage ist sie sicher älter. Der Name Lautarius-Grab ist bis heute nicht gedeutet.


Koordinaten (GPS gemessen): 51.20932° N, 9.35285° E (WGS84).





"Lautarius-Grab", Metze, Gudensberg. Foto 23.04.2006.






"Lautarius-Grab", Metze, Gudensberg. Foto 23.04.2006.






"Lautarius-Grab", Metze, Gudensberg. Foto 23.04.2006.






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© Thomas Witzke / Stollentroll
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