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Megalithgräber und Menhire in Morbihan




Dolmen von Rondossec, Plouharnel bei Carnac

Vom Zentrum in Plouharnel folgt man die Straße nach Erdeven und hat noch in Plouharnel auf der linken Seite die Dolmen von Rondossec zu liegen. Die Anlage ist ausgeschildert.
Die Anlage besteht aus drei Dolmen, die in einem inzwischen weitgehend abgetragenen Hügel liegen. Der zentrale Hauptdolmen weist eine große Kammer und einen langen, engen Gang auf. Auch der Norddolmen weist eine große Kammer und einen langen Gang auf. Die Kammer besitzt noch einen kleinen Nebenraum. Der Süddolmen ist klein, seine Kammer ist nicht mehr erhalten.
Auch dieses Bauwerk wurde als Steinbruch verwendet und nur der Ankauf durch den Staat konnte eine komplette Zerstörung verhindern. An den noch vorhandenen Deckplatten sind z.T. Einkerbungen vorhanden, die auf die Abbruchversuche hinweisen.
Die Dolmen wurden 1849 von einer „Gesellschaft zur Erschließung der Goldschätze der Dolmen“ untersucht. Es wurden tatsächlich zwei Goldketten aus der Zeit um 2000 v.d.Z. gefunden, die jedoch mit der Errichtung der Dolmen nichts zu tun haben, sondern viel jünger sind. Daneben fanden sich auch die klassischen neolithischen Grabbeigaben wie Vasen, Beile und Feuersteine.





Dolmen von Rondossec. Der zentrale Dolmen.



Dolmen von Rondossec. Blick in den Gang des zentralen Dolmens.



Dolmen von Rondossec. Die Grabkammer des zentralen Dolmens.



Dolmen von Rondossec. Blick auf die Kammer des Norddolmens.



Dolmen von Rondossec, Blick in die Kammer und den Seitenraum des Norddolmens.




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© Thomas Witzke / Stollentroll
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