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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen
Großsteingrab "Teufelsbett" / "Stöckse", Stöckse, Steimbke, Nienburg/Weser Sprockhoff: Nr. 813. Man nimmt in Stöckse die Straße "Zum Giebichenstein" bis zum Waldrand und läuft dann den Weg weiter etwa 300 Meter geradeaus. Dann hat man links (südlich) vom Weg das Großsteingrab und in unmittelbarer Nähe auch den großen Findling "Giebichenstein" zu liegen. Das Großsteingrab "Teufelsbett" / "Stöckse" weist eine in Nordost-Südwest-Richtung orientierte Kammer von 11 x 3 Metern Innenabmessung auf. Erhalten sind fünf Tragsteine der südöstlichen, fünf Tragsteine der nordwestlichen Längswand und der südwestliche Schlussstein der Kammer. Sprockhoff gibt nach der Aufnahme von 1927 an, dass zersprengte Teile der Decksteine in der Kammer liegen. Dies ist heute nicht mehr der Fall. Dafür liegen neben der Kammer vier Steine. Auch ist ein bei Sprockhoffs Zeichnung noch in die Kammer gekippter Tragstein der nordwestlichen Längsseite wieder aufgestellt worden. Nach Ausgrabungsbefunden lag der Zugang zur Kammer an der südöstlichen Längsseite. Nur 35 Meter südwestlich der Kammer liegt ein großer Findling, der Giebichenstein. Er weist eine Länge von 7,5 m, eine Breite von 5 m und eine Höhe von 2,9 m auf. Die Nähe von Stein und Kammer lässt vermuten, dass der große Findling in das kultische System um die Kammer und Bestattungen in irgendeiner Form mit eingebunden war, auch wenn archäologische Belege fehlen. Im Denkmalatlas Niedersachsen wird das Objekt als Bodendenkmal, Großsteingrab, ID 36181476, Fundstelle Stöckse 8, geführt. Koordinaten: 52.63327° N, 9.31562° E (WGS 84).
Das Großsteingrab Stöckse am Giebichenstein. Foto 27.12.2025.
Das Großsteingrab Stöckse am Giebichenstein. Foto 27.12.2025.
Das Großsteingrab Stöckse am Giebichenstein. Foto 27.12.2025.
Das Großsteingrab Stöckse am Giebichenstein. Foto 27.12.2025.
Das Großsteingrab Stöckse am Giebichenstein. Foto 27.12.2025.
Der Giebichenstein nahe der Kammer. Foto 27.12.2025. |
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| © Thomas Witzke |