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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




Großsteingrab "Barskamp 2", Barskamp, Bleckede, Lüneburg

Sprockhoff: Nr. 708.

Die Gräber Barskamp 1 - 6 und 8 liegen in einem Waldgebiet westlich bis südwestlich von Barskamp. Man nimmt die Straße von Barskamp nach Walmsburg, die das Waldgebiet durchquert. Rund 500 Meter nach Barskamp beginnt der Wald, nach weiteren 350 Metern hat man direkt südlich der Straße einen Parkplatz zu liegen. Von hier aus kann man die Gräber auf einem Rundwanderweg erreichen. An dem Parkplatz stehen auch Informationstafeln.
Von dem Parkplatz führt in südwestlicher Richtung ein Weg in den Wald. Nach 600 Metern liegt direkt östlich des Weges das Großsteingrab "Barskamp 1". Kurz danach liegt eine Wegekreuzung, hier geht man nach links (Südosten). Nach rund 350 Metern geht man an der nächsten Wegekreuzung wieder nach links (Nordosten). Nach 300 Metern hat man wenige Meter rechts im Wald das Großsteingrab "Barskamp 3" unter einer auffälligen Baumgruppe zu liegen. Von Grab 3 führt ein Weg nach Osten, der an einer kleinen Wegekreuzung dann nach Südosten abknickt. Nach insgesammt etwa 200 Metern erreicht man das Grab 8, einige Meter weiter östlich liegt Grab 2 und südlich der Opferberg genannte Grabhügel. Alternativ geht man von dem Parkplatz an der Straße etwa 700 Meter weiter Richtung Walmsburg. Dann nimmt man den nach Südwesten führenden Weg und erreicht hier nach 300 Metern das Grab 2

Bemerkenswert ist, dass die Gräber Barskamp 1, 3, 8 und 2 genau auf einer in Ost-West-Richtung verlaufenden Linie liegen.

Im Denkmalatlas Niedersachsen wird das Objekt als Bodendenkmal, Großsteingrab, ID 28933622, Fundstelle Barskamp 2, geführt.

Das Grab Barskamp 2 stellt ein großes, in Ost-West-Richtung orientiertes Hünenbett von 45 Metern Länge dar. Es ist leicht trapezförmig ausgebildet. Trotz etwas unterschiedlicher Form können Grab 1 und 2 fast als spiegelbildliche Anlagen angesehen werden. Bei Grab 1 findet sich die Kammer am Ostende, bei Grab 2 am Westende. Bei Grab 1 stehen die großen Steine am Westende der Umfassung, bei Grab 2 am Ostende. Da außerdem die Gräber Barskamp 1, 3, 8 und 2 genau auf einer in Ost-West-Richtung verlaufenden Linie liegen, kann man hier an ein größeres Konzept bei der Errichtung der Anlagen denken.
Grab 2 ist ähnlich gut erhalten wie Grab 1. Die meisten Steine der Umfassung sind erhalten und stehen in situ. Nur wenige fehlen oder sind abgekippt. Am westlichen Ende des Hünenbetts finden sich sehr große Steine der Umfassung. Die Kammer im Westen der Anlage weist jeweils sechs Tragsteine der Längsseiten und die beiden Schlusssteine der Schmalseiten auf, die alle in situ stehen. Die Innenabmessungen der Kammer betragen 7,5 x 1,9 - 1,4 Meter. Auf der Nordseite gibt es zwischen dem vierten und fünften Tragstein von Westen gezählt eine Lücke. Sprockhoff nimmt hier den Zugang zur Kammer an. Der westliche Deckstein liegt auf der Kammer auf. Drei weitere sind abgewälzt und zwei fehlen.

Koordinaten: 53.23278 N, 10.81699 E (WGS 84).




Das Großsteingrab Barskamp 2, die südliche Längsseite. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, Blick Richtung Westen. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, Blick Richtung Westen über die nördliche Längsseite. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, Blick Richtung Westen. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, Blick Richtung Westen. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, Blick Richtung Westen. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, die Kammer. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, die Kammer. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, die Kammer. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, die Kammer. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, die Kammer. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, die Kammer. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, die Kammer. Foto 19.11.2021.






Das Großsteingrab Barskamp 2, das Westende vom Hünenbett. Foto 19.11.2021.






Der Laserscan auf der Informationstafel am Grabhügel"Opferberg". Das Grab 2 mit leicht trapezförmigem Hünenbett und Kammer ist gut zu erkennen. Foto 19.11.2021.





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© Thomas Witzke