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Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




Großsteingrab "Oldendorf 2", Oldendorf bei Amelinghausen, Lüneburger Heide

Sprockhoff: Nr. 684.

Etwa 500 Meter südöstlich von Oldendorf liegt eine beeindruckende Gruppe von vier Großsteingräbern und zwei Hügelgräbern, bekannt als "Oldendorfer Totenstatt". Die in einer Heidelandschaft liegenden Gräber sind ausgeschildert und gut zu erreichen. Am Parkpletz findet sich ein Lageplan der Gräber. Die sehr sehenswerte Anlage macht einen gepflegten Eindruck, alle Megalithgräber sind mit Erklärungstafeln versehen. Das Ensemble besteht aus drei Hünenbetten, einer Steinkammer und zwei bronzezeitlichen Grabhügeln. Oldendorf 1 ist das nördlichste Hünenbett, südlich schließen sich die Steinkammer Oldendorf 2 und das Hünenbett Oldendorf 3 an. Östlich davon liegt das Hünenbett Oldendorf 4.
Das Grab Oldendorf 2 ist eine ursprünglich drei- oder vierjochige Kammer in Nordwest-Südost-Richtung. Sie liegt in einem etwa 2 Meter hohen Hügel von 20 Meter Durchmesser. An den beiden Längsseiten sind jeweils zwei Tragsteine zu sehen. Ein dritter ausgegrabener Stein der Südwestseite ist nicht sichtbar. Der Zugang befand sich an der Südwestseite an der auffälligen Lücke zwischen den beiden Tragsteinen. Ein ebenfalls gefundener Schwellenstein ist derzeit nicht zu sehen. Die Kammer weist als Besonderheit zwei Schlusssteine an der südöstlichen Schmalseite auf.
Das Südost-Ende der Kammer ist durch Sprockhoff um 1950 ausgegraben worden, weitere Teile sind durch F. Laux 1972 freigelegt worden. Bei der Ausgrabung wurden zwei Henkelschalen gefunden.

Koordinaten (GPS gemessen): 53.14786° N, 10.21915° E (WGS84).







Großsteingrab Oldendorf 2. Foto 06.10.2006.



Großsteingrab Oldendorf 2. Foto 06.10.2006.



Großsteingrab Oldendorf 2. Foto 06.10.2006.




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© Thomas Witzke / Stollentroll
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