HOME
PRÄHISTORIE
NIEDERSACHSEN
BEGRIFFE
LINKS

NÄCHSTE SEITE / NEXT PAGE



Megalithgräber und Menhire in Niedersachsen




Großsteingrab "Schlingsteine", Lindern

Sprockhoff: Nr. 961

Man erreicht das Großsteingrab über die Straße von Werlte nach Lindern. Kurz nach der Siedlung Auen, nachdem man den kleinen Wasserlauf Auener Graben überquert hat, kommt man an eine Straßenkreuzung. Hier geht es nach links zu den Schlingsteinen, und nach rechts zu den Hünensteinen. Man folgt der Straße etwa 2 km nach links und kommt dann an eine kleine Kreuzung (etwa 1 km bevor die Straße auf die Verbindungsstraße Lindern-Vrees trifft). An der Kreuzung hält man sich nach rechts und hat dann nach etwa 200 Metern links in etwa 100 Metern Entfernung in einem Wäldchen das Großsteingrab zu liegen. Die Ausschilderung zu dem Grab ist sehr schlecht.
Die "Schlingsteine" sind der Rest eines großen Ganggrabes. Die Kammer wies eine Abmessung von 24 x 1,5 Metern auf. Die meisten Decksteine sind noch vorhanden, allerdings liegt nur noch einer am Ostende der Kammer auf den Tragsteinen auf. Einige sind etwas verlagert, vielleicht kommt von der etwas schlangenförmigen Anordnung der Decksteine auch der Name "Schlingsteine". Ein Deckstein weist Bohrlöcher für eine ursprünglich geplante Sprengung des Steins auf. Die Tragsteine fehlen weitgehend oder sind noch im Boden verborgen, auch von der Umfassung sind nur einzelne Steine zu sehen. Zum Zeitpunkt meines Besuches machte die Anlage leider einen recht vermüllten Eindruck.





Großsteingrab "Schlingsteine", Lindern. Foto 04.05.2005.



Großsteingrab "Schlingsteine", Lindern. Foto 04.05.2005.



Großsteingrab "Schlingsteine", Lindern. Foto 04.05.2005.



Großsteingrab "Schlingsteine", Lindern. Deckstein mit Bohrlöchern für einen Sprengversuch.Foto 04.05.2005.




HOME
PRÄHISTORIE
NIEDERSACHSEN
BEGRIFFE
LINKS

© Thomas Witzke / Stollentroll
NÄCHSTE SEITE / NEXT PAGE