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Megalithgräber und Menhire in Mecklenburg-Vorpommern




Großsteingrab "Moltzow 1", Moltzow bei Malchow

Sprockhoff: Nr. 422.

Von der Straße Waren - Teterow (B108) biegt man in Moltzow ab in Richtung Schwinkendorf und Schloss Ulrichshusen. Etwa 1 km östlich von Moltzow, am Ende von einem Waldstück, biegt man nach Süden ab in Richtung Marxhagen. Nach etwa 100 Metern hat man westlich der Staße, etwa 100 Meter von ihr entfernt, auf einem auffälligen Hügelrücken, das Grab zu liegen.
Bei dem Grab handelt es sich um ein in Nordost-Südwest-Richtung orientierten ovalen Hügel mit quergestellter Kammer. Die Kammer ist recht stark zerstört. Auf der südwestlichen Längsseite sind zwei von drei Tragsteinen erhalten, auf der nordöstlichen Seite ist nur noch einer vorhanden. Der nordwestliche Schlussstein steht in situ, sein Gegenüber fehlt. Zwei der drei Decksteine sind vorhanden, aber abgewälzt. Mitten in der Kammer wächst ein Baum.
Der Hügel wird nach Nordosten zu schmaler. Er weist eine Länge von 18 Metern bei etwa 10 Metern Breite im südwestlichen Teil auf. Er ist von zahlreichen bis kopfgroßen Steinen bedeckt. Sprockhoff vermutet, dass ein (dann sicher trapezförmiges) Hünenbett vorhanden gewesen ist. Steine sind nicht vorhanden. Für die Vermutung könnten die großen Haufen mit Steinen weiter südöstlich auf und am Abhang von dem Hügelrücken sprechen, bei denen es sich um zum Zerkleinern und Abtransport vorbereiteter Reste megalithischer Anlagen handeln könnte.
Ganz in der Nähe liegt noch ein weiteres Grab und ein Hünenbett.

Koordinaten (GPS gemessen): 53.63218° N, 12.59663° E (WGS84).





Großsteingrab Moltzow 1. Foto 03.12.2006.



Großsteingrab Moltzow 1. Foto 03.12.2006.



Großsteingrab Moltzow 1. Foto 03.12.2006.



Großsteingrab Moltzow 1. Foto 03.12.2006.



Großsteingrab Moltzow 1. Foto 03.12.2006.




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